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Benutzerhandbuch

Vereto — die Praxissoftware für Heilpraktiker

Alles, was Sie für den Alltag mit Vereto brauchen: Anmeldung, Klienten, Termine, Patientenakte und Rechnungen, dazu Archiv, Statistik, DATEV-Export, Online-Bezahlung und das öffentliche Praxen-Verzeichnis — Schritt für Schritt.

Stand: Live-Version 6.42.0 Produktiv-Handbuch ⬇ Als PDF herunterladen

1 Einstieg & Anmeldung

So kommen Sie in Ihre Praxis-Umgebung — mit oder ohne bestehendes Passwort.

Vereto ist eine reine Web-Anwendung: keine Installation, kein Update, das Sie selbst anstoßen müssten. Sie brauchen nur einen aktuellen Browser (Chrome, Firefox, Safari, Edge) und eine Internetverbindung — auch auf Tablet und Smartphone funktioniert der Zugang.

Als App installieren (optional)Vereto lässt sich zusätzlich als App installieren — am Smartphone über „Zum Startbildschirm hinzufügen" im Browsermenü, am Desktop über das Installieren-Symbol in der Adressleiste. Das ist reiner Komfort (eigenes Icon, schnellerer Start, kein Browser-Rahmen) und ändert nichts an der Sicherheit Ihrer Daten — die liegen weiterhin ausschließlich auf dem Vereto-Server, nie auf dem Gerät selbst.

Anmelden

  1. Rufen Sie https://www.vereto.de/vereto/php/p_start auf, oder klicken Sie auf der Vereto-Website oben im Menü auf „Vereto öffnen".
  2. Geben Sie Ihre Mandantennummer (Verband, z. B. VFP) und Ihre Praxisnummer ein.
  3. Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.
  4. Geben Sie Ihren persönlichen Zugangsschlüssel ein — den zweiten Teil Ihres Zugangscodes, den Sie bei der Einrichtung erhalten haben.
  5. Klicken Sie auf „Anmelden".
Vereto-Anmeldemaske mit den Feldern Mandant, Praxisnr., Benutzer und Zugangscode
Die Anmeldemaske.
Warum zwei Geheimnisse? Passwort und Zugangsschlüssel erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Das Passwort meldet Sie an, der Zugangsschlüssel entschlüsselt zusätzlich Ihre Patienten- und Bankdaten — und wird dafür niemals dauerhaft auf dem Server gespeichert. Geht er verloren, kann selbst Vereto Ihre Daten nicht mehr lesen. Bewahren Sie ihn deshalb sicher auf, zum Beispiel im Passwort-Manager Ihres Browsers.

Zwei-Faktor-Anmeldung (2FA)

Nach Passwort und Zugangsschlüssel folgt ein sechsstelliger Code per E-Mail — geben Sie ihn auf der nächsten Seite ein, um sich vollständig anzumelden. Der Code gilt nur begrenzte Zeit; kommt keine E-Mail an, lässt sich ein neuer Code anfordern.

Automatische Sitzungsbeendigung

Aus Datenschutzgründen meldet Vereto Sie nach einer Weile ohne Aktivität automatisch ab („Sitzung ist wegen Inaktivität beendet"). Melden Sie sich dann einfach erneut an — bereits gespeicherte Daten gehen dabei nicht verloren, nur ungespeicherte Formulareingaben.

Testzugang

Interessentinnen und Interessenten beantragen unter vereto.de → Testzugang einen kostenlosen, zeitlich begrenzten Testzugang — die Bearbeitung dauert in der Regel rund einen Werktag.

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2 Das Hauptmenü im Überblick

Nach der Anmeldung sehen Sie das Hauptmenü — von hier aus erreichen Sie alle Funktionen.

Das Menü gliedert sich in sechs Bereiche. Je nach Praxis-Einstellung (freiberuflich/gewerblich, mit/ohne Aktenführung) sind einzelne Unterpunkte aus- oder eingeblendet.

MenübereichWas Sie dort finden
KlientendatenKlienten anlegen/bearbeiten, Klienten-Übersicht, CSV-Import, Klienten mit angefangener GebüH-Rechnung
AbrechnungGebüH-Rechnung, Unternehmerrechnung, Rechnungsjournal, Rechnung stornieren, Umsatzstatistik, Umsatz ausbuchen, Quittungen, DATEV-Export, Zahlungsanbieter
StammdatenPraxisdaten, Logo, Leistungen/Leistungsketten, Diagnosen, Textvorlagen, Aktenarten, weitere Benutzer einrichten
TermineTerminkalender, Terminliste, Online-Terminanfragen/-Einrichtung
ExtrasVereto-Lizenzrechnungen, Wie-geht-das-Videos, Berechtigungen, Benutzerverwaltung, Praxen-Verzeichnis
DokumenteAktuelle Ablage (60 Tage), Briefe/Dokumente, dauerhaftes Archiv (falls gebucht)
DownloadsHandbücher, AGB, AV-Vertrag
Vereto-Hauptmenü nach der Anmeldung mit den sechs Bereichen Klient, Abrechnung, Stammdaten, Extras, Dokumente, Downloads
Die Startseite nach dem Login mit dem Hauptmenü.

So bedienen Sie das Menü

Klicken Sie einen Menübereich an (z. B. „Abrechnung"), um die Unterpunkte aufzuklappen — manche öffnen wiederum ein eigenes Untermenü (z. B. „Klienten-Übersicht" mit den Filtern „alle" / „in Behandlung" / „nicht in Behandlung"). Auf Smartphone und Tablet öffnet ein Tipp auf das Menü-Symbol oben rechts eine ausklappbare Seitenleiste mit denselben Bereichen.

Der „Hilfe"-Button

Oben rechts auf jeder Seite finden Sie den Button „Hilfe". Er öffnet einen Hilfetext, der genau zu der Seite passt, die Sie gerade geöffnet haben — beim Ausfüllen einer Rechnung erklärt er das Rechnungsformular, nicht eine allgemeine Übersicht. Sie können das Fenster jederzeit schließen, ohne dass Ihre bisherige Eingabe verloren geht.

TippDer „Hilfe"-Button ist der schnellste Weg zu einer Erklärung — schneller als dieses Handbuch, weil er sofort die zur aktuellen Seite passende Antwort zeigt, ohne dass Sie erst das richtige Kapitel suchen müssen.
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3 Klientenverwaltung

Klienten (Patienten) anlegen, pflegen, importieren und wiederfinden.

Menüpfad: Klientendaten

Einen neuen Klienten anlegen

  1. Öffnen Sie Klientendaten.
  2. Füllen Sie mindestens Nachname, Vorname und Adresse aus. Weitere Felder: Titel, Geburtsdatum, Telefon/Mobil, E-Mail, PDF-Passwort und Bemerkung.
  3. Wählen Sie bei Bedarf einen Leistungsträger (Kostenerstatter) aus.
  4. Klicken Sie auf „Speichern".
Klientenformular mit Namenssuche, Liste vorhandener Klienten und den Feldern Anrede, Name, Adresse, Kontaktdaten
Das Klientenformular — links die Auswahl/Suche vorhandener Klienten, rechts die Stammdaten.

Klient auswählen / aktivieren

Über die Klienten-Auswahlliste wählen Sie einen bestehenden Klienten aus — seine Daten erscheinen im Formular, er gilt ab jetzt als „aktiver Klient" für Rechnung, Termin und Akte. Bei vielen Klienten hilft die Suche: geben Sie einen oder mehrere Begriffe ein (z. B. Nachname und Ort) — Vereto durchsucht alle Felder, nicht mehr nur den Anfangsbuchstaben des Nachnamens.

Klienten kopieren

Bei einem bereits geladenen Klienten steht der Button „Klienten kopieren" zur Verfügung. Er übernimmt nur Adress- und Kontaktdaten (Straße, PLZ, Ort, Land, Telefon, Mobil, Leistungsträger, Firma, Zahlungsziel) in ein neues, noch nicht gespeichertes Formular — praktisch für Familienmitglieder oder Personen im selben Haushalt. Name, Geburtsdatum, E-Mail und PDF-Passwort bleiben bewusst leer. Gespeichert wird erst, wenn Sie das Formular selbst absenden.

CSV-Import (mehrere Klienten auf einmal)

Über Klientendaten → CSV-Import Patientendaten importieren Sie mehrere Klienten aus einer Tabellendatei, statt sie einzeln einzutippen. Eine Muster-CSV mit der passenden Spaltenreihenfolge steht zum Download bereit. Prüfen Sie nach dem Import die Fehlerübersicht — fehlerhafte Zeilen werden angezeigt und nicht importiert.

Klienten mit angefangener GebüH-Rechnung

Diese Liste zeigt Klienten, für die bereits eine Rechnung begonnen, aber noch nicht abgeschlossen wurde — praktisch, um offene Vorgänge nicht zu vergessen.

HinweisLöschen Sie einen Klienten nur, wenn wirklich keine Dokumente/Rechnungen zu ihm bestehen bleiben sollen — verknüpfte Rechnungen/Akten verhindern ein versehentliches vollständiges Löschen.
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4 Terminkalender

Termine anlegen, verwalten und exportieren — als Einzeltermin oder als Serie.

Menüpfad: Termine → Terminkalender

Termin anlegen

  1. Wählen Sie im Kalender Datum und Uhrzeit.
  2. Wählen Sie einen Klienten, oder haken Sie „Blocker (kein Klient, z. B. Pause)" an, um die Zeit ohne Klientenbezug zu sperren — die Zeit zählt bei der Kollisionsprüfung wie ein echter Termin.
  3. Legen Sie „Zeit von" und „Zeit bis" fest.
  4. Speichern Sie den Termin.

Bei vielen Klienten hilft die Checkbox „Klientenliste: nur 'in Behandlung'" oberhalb der Auswahlliste — sie blendet Klienten ohne dieses Häkchen aus und hält die Liste übersichtlich.

Termin ändern

Klicken Sie einen bestehenden Termin an, um ihn zu bearbeiten. Auch der zugeordnete Klient lässt sich hier direkt umstellen — praktisch, wenn beim Anlegen versehentlich der falsche Klient gewählt wurde. Ein Löschen und Neuanlegen ist dafür nicht mehr nötig.

Terminserien (wiederkehrende Termine)

Beim Neuanlegen eines Termins lässt sich zusätzlich eine Wiederholung festlegen (täglich / wöchentlich / alle 2 Wochen / monatlich, bis zu 52 Termine). Jeder Termin der Serie bleibt danach eigenständig — Sie ändern oder löschen einzelne Termine, ohne die übrigen zu beeinflussen. Termine einer Serie erkennen Sie im Kalenderraster an einem Wiederholungs-Symbol und gestricheltem Rand. Über „Ganze Serie löschen" entfernen Sie alle noch bevorstehenden Termine der Serie auf einmal — inklusive automatischem Aufräumen von Erinnerungsmails, Online-Buchungs-Stornos und Warteliste.

Klient/in über eine Terminverschiebung informieren

Verschieben Sie einen bestehenden Termin — per Ziehen im Kalender oder über das Bearbeiten-Formular —, kann Ihre Klientin oder Ihr Klient automatisch per E-Mail informiert werden: mit einer Übersicht des alten und neuen Termins und einer aktualisierten Kalenderdatei (ICS) zum Import in die eigene Kalender-App. Standardmäßig ist das ausgeschaltet; einschaltbar unter Termine → Terminbuchung-Einstellungen über die Option „Info-Mail bei Terminverschiebung".

Feiertage & Bundesland

Der Kalender zeigt automatisch die Feiertage des in Ihren Praxisdaten hinterlegten Bundeslands — inklusive Sonderfällen wie dem Kleinwalsertal, das ausschließlich österreichische Feiertage nutzt.

Mehrfachansicht: Monat / Woche / Tag / Liste / Jahr

Der Menüpunkt Termine → Terminkalender öffnet die Mehrfachansicht. Wechseln Sie zwischen fünf Ansichten (Monat, Woche, Tag, Liste, Jahr), verschieben Sie Termine per Drag&Drop und legen Sie neue über ein Klick-Modal an oder bearbeiten Sie bestehende. Die Klientenauswahl läuft über eine Suche statt einer langen Liste. Über diese Ansicht erzeugen Sie außerdem einen einmaligen ICS-Export der gerade sichtbaren Termine — zusätzlich zum dauerhaften Kalender-Abo weiter unten. Seit September 2026 ist dies die Standardansicht (Menüpunkt „Termine → Terminkalender" führt direkt hierher); die frühere Wochen-Rasteransicht bleibt darüber als Alternative erreichbar.

Öffnen Sie einen vorhandenen Termin, steht Ihnen dort der Button „Per E-Mail senden" zur Verfügung: der Termin geht als Kalenderdatei (ICS) an die beim Klienten hinterlegte E-Mail-Adresse. Voraussetzung ist eine hinterlegte E-Mail-Adresse für Ihren eigenen Benutzer-Zugang.

Terminkalender-Mehrfachansicht mit Wochenraster, Sync-Kalender/Blocker-Filtern und Umschaltern für Monat/Woche/Tag/Liste/Jahr
Die Terminkalender-Mehrfachansicht, hier in der Wochenansicht.

Kalender-Abo (ICS-Export)

Am Ende der Terminkalender-Seite finden Sie einen Kalender-Abo-Kasten. Er liefert einen einmalig einzurichtenden Link, den Sie in Ihrer eigenen Kalender-App (Google Kalender, Apple Kalender, Outlook) als Abonnement hinterlegen — künftige Termine erscheinen dann automatisch auch dort.

Datenschutz beachtenAus Sicherheitsgründen enthält der Abo-Feed keine Klientennamen, nur Zeitblöcke („Termin"). Der Link ist an Ihren aktuellen Praxis-Zugangsschlüssel gebunden — ändern Sie diesen, wird der bisherige Abo-Link automatisch ungültig und muss neu eingerichtet werden.

Terminliste & ICS-Einzelexport

Über Termine → Terminliste sehen Sie alle Termine tabellarisch. Ein einzelner Zeitraum lässt sich zusätzlich als ICS-Datei herunterladen (ein Standardformat, das jede gängige Kalender-App öffnet) und z. B. per E-Mail versenden.

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4b Video-Sprechstunde

Termine per Video durchführen — ganz ohne separate Software.

Menüpfad: Termine → Video-Sprechstunde. Ein Schalter aktiviert die Funktion grundsätzlich für Ihre gesamte Praxis. Der Video-Raum-Name wird automatisch aus Ihrem Praxisnamen abgeleitet — ein eigenes Kürzel-Eingabefeld gibt es nicht mehr, die Eindeutigkeit/Sicherheit des Raumnamens hängt ausschließlich von einem praxiseigenen, geheimen Schlüssel ab, nicht vom sichtbaren Namensteil. Die Aktivierung ist mit einer 12-Monats-Bindung verbunden (analog zu Archiv+Akte/Praxen-Verzeichnis) — nach dem Einschalten wird das verbindliche Enddatum angezeigt, vor dem eine Deaktivierung nicht möglich ist.

Einstellungsseite Video-Sprechstunde mit aktiviertem Schalter, Bindungshinweis, Info-Mail-Option, fester Jitsi-Server-Domain und den vier Sichtbarkeits-Stufen Global/Pro Klient/Pro Klient + pro Termin/Nur pro Termin
Die Einstellungsseite der Video-Sprechstunde — hier aktivieren Sie die Funktion und legen die Sichtbarkeits-Stufe fest.

Sichtbarkeit steuern (seit Version 6.41): Zusätzlich zum grundsätzlichen Ein-/Ausschalten legen Sie fest, für welche Termine der Video-Link tatsächlich erscheint — Global (bei jedem Termin, das bisherige Verhalten), Pro Klient (nur bei einzeln freigeschalteten Klientinnen/Klienten), Pro Klient + pro Termin (die Termin-Einstellung hat Vorrang, sonst gilt die Klienten-Einstellung) oder Nur pro Termin. Ohne ausdrückliche Freischaltung bleibt Video für einen Klienten/Termin immer aus. Beim erstmaligen Wechsel weg von Global können Sie optional alle bisherigen Klientinnen/Klienten in einem Schritt aktivieren, sonst verschwindet der Video-Link zunächst überall.

So nutzen Sie es

  1. Aktivieren Sie die Video-Sprechstunde in den Einstellungen.
  2. Öffnen Sie im Terminkalender einen Termin — bei aktivierter Funktion erscheint ein zusätzlicher Button „Video-Sprechstunde beitreten".
  3. Bei Sichtbarkeit „Global" erhält Ihr Klient/Ihre Klientin denselben Link automatisch in der Terminbestätigungs-E-Mail — unabhängig davon, ob der Termin online gebucht oder von Ihnen selbst im Kalender angelegt wurde. Bei den eingeschränkteren Sichtbarkeits-Stufen (siehe oben) nur, wenn für diesen Klienten/Termin ausdrücklich freigeschaltet.
  4. Zum Termin öffnen beide Seiten einfach ihren jeweiligen Link im Browser, eine zusätzliche Software-Installation ist nicht nötig.
  5. Betritt Ihr Klient/Ihre Klientin den Video-Raum, während noch niemand aus Ihrer Praxis im Raum ist, bekommen Sie automatisch einen Warteraum-Hinweis per E-Mail — mit Terminzeit und einem Direktlink in den Raum.

Im Terminkalender zeigt ein kleines Kamera-Symbol 📹 direkt am Termin, ob dafür aktuell ein Video-Link sichtbar ist — auf einen Blick, ohne den Termin erst öffnen zu müssen.

Termin-Bearbeiten-Fenster im Terminkalender mit dem grünen Button „Video-Sprechstunde beitreten“ neben „Termin löschen“
Bei aktivierter Video-Sprechstunde erscheint im Termin-Fenster der Button „Video-Sprechstunde beitreten“.
Ort im Kalendereintrag & nachträgliche AktivierungIst für einen Termin ein Video-Link vorhanden, wird dieser zusätzlich als Ort in der ICS-Kalenderdatei hinterlegt, die Klientinnen/Klienten per E-Mail erhalten — beim Import in den eigenen Kalender (Outlook, Google, iCloud usw.) ist der Video-Link dann direkt am Termin selbst sichtbar. Wird die Video-Sprechstunde für einen bereits bestehenden Termin nachträglich sichtbar gemacht (z. B. weil Sie das Klienten- oder Termin-Feld nachträglich umstellen, ohne dass sich Datum/Zeit ändern), bekommt der Klient/die Klientin automatisch eine eigene Info-Mail mit dem Video-Link. Dieser Versand ist ein eigener Schalter in den Video-Einstellungen (standardmäßig aktiv), den Sie dort jederzeit ausschalten können.
Datenschutz & SicherheitJeder Video-Raum bekommt einen eigenen, nicht erratbaren Namen — er lässt sich nicht aus der Terminnummer ableiten und ist damit nicht durch einfaches Ausprobieren von anderen Terminen auffindbar. Die Video-Sprechstunde läuft über unseren eigenen, selbst betriebenen Server (kein fremder Drittanbieter), mit zusätzlicher Zugangsabsicherung je Raum. Über den Knopf „Neuen Schlüssel erzeugen" ändern Sie den Raumnamen für künftige Video-Links auf einen Schlag — z. B. falls ein Link versehentlich an die falsche Person ging. Bereits verschickte, noch nicht abgelaufene Links (gültig bis ca. 2 Stunden nach dem jeweiligen Terminende) funktionieren bis zu ihrem regulären Ablauf weiter, eine sofortige Rücknahme ist technisch nicht möglich.
Warteraum-Hinweis per E-MailWartet jemand im Video-Raum, ohne dass bereits eine Person aus Ihrer Praxis anwesend ist, verschickt Vereto automatisch eine Benachrichtigung an Ihre Benachrichtigungsadresse (dieselbe wie bei der Online-Terminbuchung; ist dort keine hinterlegt, die Adresse des Hauptbenutzers). Aus Datenschutzgründen nennt diese E-Mail bewusst keinen Namen — wer wartet, sehen Sie über die angegebene Terminzeit in Ihrem Terminkalender. Pro Raum wird höchstens alle 10 Minuten eine solche Erinnerung verschickt, mehrfaches Neuladen der Seite löst also keine Mailflut aus.
PreismodellDie Video-Sprechstunde ist eine optionale Zusatzfunktion (24 €/Jahr, entspricht 2 €/Monat). Bei einer Aktivierung mitten im Kundenjahr wird die Zusatzoption bei der nächsten Jahresrechnung tagesgenau anteilig nachberechnet (gleiches Prinzip wie bei Archiv+Akte/Praxen-Verzeichnis).

Praxen, die die Video-Sprechstunde anbieten, können dies zusätzlich im öffentlichen Praxen-Verzeichnis mit einem entsprechenden Hinweis kennzeichnen lassen.

Gruppentermine (z. B. Gruppentherapie)

Ein Termin kann mehrere Klientinnen und Klienten haben. Setzen Sie im Termin-Fenster des Terminkalenders den Haken „Gruppentermin" und klicken Sie über die Klientensuche nacheinander 2 bis 9 Klientinnen und Klienten an — sie erscheinen als Liste und lassen sich über das × wieder entfernen. Zusammen mit Ihnen sind so höchstens 10 Personen im Video-Raum; diese Grenze gilt auch auf dem Video-Server selbst.

HinweiseAutomatische Terminerinnerungen und die Verschieben-/Storno-Links für Klientinnen und Klienten gibt es bei Gruppenterminen bewusst (noch) nicht — eine einzelne Person kann den gemeinsamen Termin nicht für alle absagen oder verschieben. Auch ein solcher Link aus der Zeit als Einzeltermin wird beim Umwandeln in einen Gruppentermin ungültig. Für die Abrechnung erscheint ein Gruppentermin bei jeder teilnehmenden Person einzeln unter „Noch nicht abgerechnete Termine“ (gekennzeichnet als „Gruppentermin“). Jede Rechnung erledigt den Termin nur für diese Person — bei den übrigen bleibt er offen, bis auch für sie abgerechnet ist. Wird eine dieser Rechnungen storniert, erscheint der Termin nur für die betroffene Person wieder als offen.

Ad-hoc-Meeting starten (spontanes Gespräch ohne Termin)

Sobald die Video-Sprechstunde für Ihre Praxis aktiv ist, erscheint zusätzlich der Menüpunkt Termine → Ad-hoc-Meeting starten. Damit können Sie ein Video-Gespräch führen, ohne vorher einen Termin oder Klienten/eine Klientin anzulegen — praktisch für ein kurzfristiges Telefonat, das spontan doch per Video stattfinden soll.

  1. Klicken Sie auf „Neues Ad-hoc-Meeting starten" — sofort entsteht ein neuer, eindeutiger Video-Raum.
  2. Über „Jetzt selbst beitreten" öffnen Sie den Raum direkt für sich, mit vollen Moderatorrechten.
  3. Den zweiten, separaten Link (ohne Moderatorrechte) kopieren Sie über den Button „Link kopieren" und senden ihn selbst an Ihren Gesprächspartner — z. B. per E-Mail oder Messenger. Da kein Termin/Klient hinterlegt ist, verschickt Vereto hierfür keine automatische E-Mail.
Ad-hoc-Meeting-Seite nach dem Erstellen eines Raums: Button „Jetzt selbst beitreten“ sowie der separate Link für den Gesprächspartner ohne Moderatorrechte mit Button „Link kopieren“
Nach „Neues Ad-hoc-Meeting starten“ erhalten Sie sofort Ihren eigenen Beitreten-Button und den separaten Link für Ihren Gesprächspartner.
GültigkeitEin Ad-hoc-Meeting-Link ist mehrere Stunden gültig. Für fest geplante Termine nutzen Sie weiterhin den Video-Link im Terminkalender (s. o.) — Ad-hoc-Meetings sind ausschließlich für spontane, nicht vorab geplante Gespräche gedacht. Kein zusätzliches Entgelt: der Ad-hoc-Button ist in der bestehenden Video-Sprechstunde-Zusatzoption enthalten.
Wichtig — welchen Link verschicke ich? Nur der zweite, separat angezeigte Link („Link für den Gesprächspartner", ohne Moderatorrechte) ist für Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner gedacht. Werden versehentlich beide Seiten über den Moderator-Link verbunden, führt das zu Verwirrung bei den Rollen im Gespräch. Sehen sich zwei Teilnehmende gegenseitig nicht (Bild/Ton nur einseitig), hilft meist ein Neuladen der Seite — häufig liegt es an einer kurzzeitig instabilen Internetverbindung einer der beiden Seiten, nicht an Vereto selbst.
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5 Online-Terminbuchung

Patienten fragen Termine selbst online an — ganz ohne eigenen Vereto-Zugang.

Einrichtung

Menüpfad: Termine → Terminbuchung online (Einrichtung). Die Einstellungsseite gliedert sich in nummerierte Abschnitte — die wichtigsten im Überblick:

1. Öffnungszeiten: An welchen Wochentagen und in welchen Zeitfenstern ist online überhaupt buchbar?

2. Terminarten: Welche Terminarten sind online buchbar, wie lange dauern sie? Haben Sie noch keine eigenen Terminarten, zeigt Vereto den Button „Vorlage für Psychotherapie-Praxen laden (4 typische Terminarten)" — ein Klick legt vier bewährte Terminarten (Erstgespräch, Folgesitzung, Kurzsitzung, Gruppensitzung) an, die Sie danach frei anpassen. Der Button erscheint nur, solange Ihre Praxis noch keine eigenen Terminarten hat.

2b. Urlaubszeiträume (optional): Zeiträume, in denen online gar keine Termine buchbar sind (Urlaub, Fortbildung) — unabhängig von den wöchentlichen Öffnungszeiten. Tragen Sie Von- und Bis-Datum ein; angelegte Zeiträume erscheinen darunter als Liste und lassen sich jederzeit ändern oder löschen.

3. Konfiguration: Unter Benachrichtigungs-E-Mail-Adresse legen Sie fest, wohin neue Anfragen gemeldet werden — leer lassen genügt, dann gehen Benachrichtigungen automatisch an die E-Mail-Adresse Ihres Hauptbenutzer-Zugangs. Die Vorlaufzeit lässt sich in Minuten oder, als reines Komfortfeld daneben, in Tagen eingeben; gespeichert wird immer der Minutenwert. Zwei Schalter finden Sie hier ebenfalls: Telefonnummer im Buchungsformular als Pflichtfeld verlangen (Standard: aus) sowie Erinnerungsmail (48h vorher) auch für Termine, die Sie selbst manuell eintragen — nicht nur für online gebuchte (Standard: aus, nutzt die beim Klienten hinterlegte E-Mail-Adresse).

4. Individuelle Texte (optional): Ersetzen Sie den Hinweistext im Buchungswidget sowie die Einleitungstexte der Bestätigungs- und Erinnerungsmail durch eigene Formulierungen — leere Felder verwenden weiterhin den bewährten Standardtext. Hier finden Sie auch die Absageregelung: tragen Sie einen eigenen Absagetext ein, muss der Patient vor dem Absenden einer Buchung eine Checkbox mit genau diesem Text bestätigen; ohne Bestätigung lehnt Vereto die Buchung serverseitig ab. Ebenso frei formulierbar: der Text der Bestätigungsseite und der Schlusssatz „Wir freuen uns auf Ihren Besuch." in der Bestätigungs-/Erinnerungsmail.

5. Branding (optional): Eine eigene Akzentfarbe fürs Buchungswidget, mit Live-Vorschau vor dem Speichern.

7. Code für die eigene Website: Sie erhalten den Code in drei Varianten: als einbettbares Widget (empfohlen), als reines iframe (für Homepage-Baukästen wie Wix/Jimdo) oder als reiner Link (z. B. für Instagram/Google-Unternehmensprofil oder die E-Mail-Signatur).

Einstellungsseite Terminbuchung online mit Wochentag-Öffnungszeiten-Tabelle (Montag bis Samstag mit Von/Bis-Uhrzeiten) und Vorlagen-Buttons für Terminarten
Abschnitt 1 der Einrichtung: die wöchentlichen Öffnungszeiten für die Online-Terminbuchung.

Was Patientinnen und Patienten im Buchungswidget zusätzlich sehen

Ist an einem Tag kein freier Termin mehr verfügbar, können Interessentinnen und Interessenten sich direkt im Widget auf eine Warteliste eintragen (Name, E-Mail, Telefon). Löschen Sie später im Kalender einen bereits vergebenen Termin an genau diesem Tag, wird die wartende Person automatisch per E-Mail benachrichtigt.

Bei geeigneten Terminarten lässt sich statt eines Einzeltermins auch eine wiederkehrende Terminserie buchen („Wöchentlich wiederholen", 2 bis 12 Termine). Vereto prüft dabei alle gewünschten Termine der Serie zusammen — ist auch nur einer nicht mehr verfügbar, wird gar keiner angelegt, damit keine Lücken entstehen. Ist die Serie vollständig buchbar, erhält der Patient eine einzige, kombinierte Bestätigungsmail für alle Termine.

Anfragen bearbeiten

Menüpfad: Termine → Terminanfragen (online). Neue Anfragen erscheinen hier zur Bestätigung oder Ablehnung — erst nach Ihrer Bestätigung ist der Termin fest im Kalender eingetragen.

  1. Patient wählt über Ihren Link einen freien Zeitraum und eine Terminart — optional als Serie, oder trägt sich bei ausgebuchtem Tag in die Warteliste ein.
  2. Sie erhalten die Anfrage in der Liste „Terminanfragen (online)".
  3. Sie bestätigen oder lehnen ab — der Patient wird per E-Mail informiert.
  4. Der Patient kann seine eigene Anfrage über einen Link in der E-Mail auch selbst stornieren; Sie werden dann per Mail benachrichtigt.
Wichtig zu wissenReagieren Sie 14 Tage lang nicht auf eine bestätigte Anfrage, wird sie automatisch verworfen — der Patient erhält vorab eine kurze Mail, dass die Anfrage abgelaufen ist. Bestätigt er umgekehrt seine E-Mail-Adresse gar nicht erst, wird die Anfrage nach 48 Stunden gelöscht (ebenfalls mit Vorab-Hinweis). Die Option „Terminanfragen automatisch bestätigen" verarbeitet offene Anfragen automatisch, sobald sich jemand aus der Praxis einloggt.
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6 Rechnungen — GebüH & Unternehmerrechnung

Der Kern von Vereto: Rechnungen an Ihre Klienten schreiben.

GebüH-Rechnung (freiberuflich, Heilpraktiker-Leistungen)

Menüpfad: Abrechnung → Rechnung mit GebüH-Leistungen (nur sichtbar bei freiberuflicher Praxis).

  1. Klient auswählen/aktivieren (siehe Kapitel 3).
  2. Leistungen einzeln oder als vordefinierte Leistungskette hinzufügen.
  3. Diagnose(n) angeben — bei einer Folgerechnung optional die Diagnose der letzten Rechnung übernehmen.
  4. Behandlungsdatum eingeben — hat der Klient noch nicht abgerechnete Termine (bis zu 90 Tage zurück), schlägt Vereto diese automatisch vor: das Datum ist auf den ältesten offenen Termin vorbelegt, ein Klick auf einen anderen Termin in der angezeigten Liste übernimmt stattdessen dessen Datum.
  5. Beträge prüfen: zu jeder Leistung wird — sofern in den GebüH-Sätzen hinterlegt — der zulässige Mindest-/Höchstsatz als Orientierung angezeigt. Das GebüH kennt keinen Steigerungsfaktor wie die GOÄ, nur diese Satzspanne.
  6. Rechnung abschließen — die PDF-Rechnung entsteht und lässt sich herunterladen oder direkt per Mail versenden.
GebüH-Rechnungsformular mit Rechnungsempfänger, Diagnosefeldern und bis zu fünf Leistungszeilen
Das GebüH-Rechnungsformular mit ausgewähltem Klienten.

Automatisierter Rechnungs-Workflow (optional)

Menüpfad: Abrechnung → Rechnungs-Workflow (Einstellungen). Diese Einstellung ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet — ohne sie verhält sich die Rechnungserstellung genau wie oben beschrieben. Ist sie aktiv, unterstützt Vereto Sie beim Erfassen zusätzlich:

WichtigEin Termin gilt erst dann als abgerechnet, wenn die Rechnung tatsächlich erstellt wurde. Das Vorbelegen oder Übernehmen eines Datums allein verändert nichts.

Unternehmerrechnung (gewerbliche Leistungen)

Menüpfad: Abrechnung → Unternehmerrechnung mit/ohne USt. (nur bei gewerblicher Tätigkeit sichtbar). Funktioniert im Prinzip wie die GebüH-Rechnung, aber mit freier Leistungsbeschreibung/Preis statt eines festen Leistungskatalogs. Bei Kleinunternehmerregelung (§19 UStG) entfällt die USt.-Auswahl automatisch.

Unternehmerrechnungsformular mit USt., Positionstabelle für Leistung/Artikel, Preis, Anzahl und Summenzeilen
Die Unternehmerrechnung mit freien Leistungs-/Artikelpositionen.

Rechnung stornieren

Menüpfad: Abrechnung → Rechnung stornieren. Eine Stornorechnung wird erzeugt, die Originalrechnung bleibt im Rechnungsjournal nachvollziehbar erhalten — GoBD-konform, kein echtes Löschen. War die Rechnung bereits online bezahlt (Kapitel 14), stößt das Storno automatisch die passende Rückerstattung beim jeweiligen Zahlungsanbieter an.

Rechnungsjournal

Zeigt alle, offenen oder überfälligen Rechnungen — filterbar nach Jahr/Monat.

Mahnwesen (Zahlungserinnerungen)

Optional: automatische Zahlungserinnerungen/Mahnungen für offene Rechnungen (Standard: ausgeschaltet, bewusstes Opt-in unter Stammdaten → Rechnungs-Einstellungen → Mahnwesen).

WichtigNur Rechnungen, die NACH der Einrichtung erstellt werden, können automatisch gemahnt werden — die dafür nötigen Kontaktdaten werden sicher verschlüsselt bei der Rechnungserstellung hinterlegt, nicht nachträglich für bereits bestehende Rechnungen.
Pflichthinweis E-RechnungFür B2B-Geschäftskunden gelten seit 2025 gestaffelte E-Rechnungspflichten (Empfang bereits Pflicht, Ausstellung je nach Umsatz ab 2027/2028). Normale Patientenrechnungen (GebüH) sind davon nicht betroffen.
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7 Ablage, Dokumente & Archiv

Wo Ihre Rechnungen, Briefe und sonstigen Dokumente landen.

Ablage

Menüpfad: Dokumente → Ablage. Alle neu erzeugten Dokumente (Rechnungen, Briefe, Quittungen) liegen zunächst 60 Tage in der Ablage — ansehen, herunterladen oder per E-Mail versenden (der Button „Mailen" erscheint nur hier, nicht im Archiv).

Ablage-Übersicht als Tabelle mit Spalten erstellt am, Dokument, Patient, erstellt von und Auswahl-Checkbox
Die Ablage-Tabelle (Testdaten aus der internen Testpraxis).

Bounce-Erkennung

Wird eine per Mail versendete Rechnung vom Empfänger-Mailserver zurückgewiesen (Bounce), erkennt Vereto das beim erneuten Öffnen der Ablage automatisch und weist Sie darauf hin — so übersehen Sie nicht, dass eine Rechnung den Klienten nie erreicht hat.

Ist eine Rechnung an einen Kostenträger wegen einer vorübergehenden technischen Störung ohne eA/eP-Barcode erstellt worden, steht in ihrer Zeile zusätzlich der Button „Barcode anfordern". Damit wird der Barcode nachträglich erzeugt. Die Rechnung selbst bleibt dabei unverändert — das schreibt die Aufbewahrungspflicht so vor. Sie erhalten stattdessen einen separaten Nachtrags-Beleg als PDF, den Sie gemeinsam mit der Original-Rechnung bei der Krankenversicherung bzw. Beihilfestelle einreichen. Später heißt der Button „Barcode-Beleg" und liefert denselben Beleg jederzeit erneut.

Brief/Dokument erstellen

Menüpfad: Dokumente → Dokument/Brief an Klienten (auch an andere Personen oder als Blanko-Dokument möglich). Nutzen Sie hinterlegte Textvorlagen oder schreiben Sie frei.

Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag)

Da Vereto in Ihrem Auftrag personenbezogene Patientendaten verarbeitet, schreibt die DSGVO (Art. 28) einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung vor. Solange Sie noch keinen erstellt haben, finden Sie Dokumente → AV-Vertrag erstellen — das Dokument wird automatisch mit Ihren Praxisdaten befüllt und gilt elektronisch geschlossen, ganz ohne Unterschrift. Das Muster inkl. Anlage 2 (technische und organisatorische Maßnahmen) finden Sie jederzeit unter Downloads.

Wichtig zu wissenDer Menüpunkt „AV-Vertrag erstellen" erscheint nur, solange noch kein AV-Vertrag hinterlegt ist, und nur für bereits zahlende Kundinnen und Kunden — während der kostenlosen Testphase ist er noch nicht sichtbar.

Dauerhaftes Archiv

Nach 60 Tagen werden Dokumente automatisch aus der Ablage entfernt — mit dem kostenpflichtigen Archiv-Modul werden sie stattdessen dauerhaft, verschlüsselt und GoBD-konform archiviert und bleiben über Dokumente → Archiv anzeigen auffindbar. Ohne gebuchtes Archiv gehen Dokumente nach 60 Tagen unwiederbringlich verloren — laden Sie wichtige Dokumente rechtzeitig herunter.

Archiv-Import & automatische Texterkennung (OCR)

Über Dokumente → Archiv-Import laden Sie aufbewahrungspflichtige Geschäftsdokumente (z. B. Eingangsrechnungen) als PDF oder Bilddatei hoch. Bei JPG-Scans lässt sich zusätzlich eine automatische Texterkennung (OCR) aktivieren — Sie sehen den erkannten Text vor der Übernahme immer zur Prüfung und Korrektur, statt Notizen von Hand abzutippen. Die Texterkennung läuft komplett auf unserem eigenen Server, ohne Cloud-Anbindung. Über Dokumente → Archiv: Bestehende Dokumente per OCR erfassen lassen sich auch ältere Scans nachträglich per OCR erfassen (bis zu 8 Dokumente je Durchlauf).

Behandlungsvertrag & digitale Unterschrift

Behandlungsverträge lassen sich direkt erstellen und vom Klienten mit digitaler Unterschrift (Touchscreen/Maus) unterzeichnen.

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8 Umsatzstatistik & Quittungen

Behalten Sie den Überblick über Zahlungseingänge und Barzahlungen.

Umsatzstatistik

Menüpfad: Abrechnung → Umsatzstatistik. Zeigt alle Umsätze in einem wählbaren Zeitraum, inklusive Storno-Buchungen.

Umsatzstatistik-Auswertungsformular mit Rechnungsempfänger, Zeitraum, Umsatzart und Tätigkeitsart
Das Auswertungsformular der Umsatzstatistik.

Umsatz ausbuchen

Ermöglicht die manuelle Verbuchung eines Zahlungseingangs, der außerhalb des normalen Rechnungsflusses erfolgt ist.

Quittungen

Menüpfad: Abrechnung → Quittung mit/ohne Umsatzsteuer. Für die Dokumentation von Barzahlungen — ein separates, klassisches Kassenbuch bietet Vereto bewusst nicht an (dafür gelten strenge gesetzliche Auflagen, u. a. eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung); die Quittung deckt den typischen Anwendungsfall ab.

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9 DATEV-Export

Übergeben Sie Ihre Buchungsdaten direkt an Ihren Steuerberater.

Menüpfad: Abrechnung → DATEV-Export. Erzeugt eine DATEV-EXTF-Buchungsstapel-Datei aus Ihren GebüH-/Unternehmerrechnungen (inklusive Stornos) für einen wählbaren Zeitraum (jeweils ein Kalenderjahr).

  1. Beraternummer und Mandantennummer eingeben (von Ihrem Steuerberater).
  2. Zeitraum (Kalenderjahr) wählen.
  3. Kontenzuordnung prüfen — Vereto schlägt passende SKR03-Konten vor, Sie können sie anpassen.
  4. Export erzeugen und an Ihren Steuerberater übergeben.
DATEV-Export-Formular mit Zeitraum, Beraternummer, Mandantennummer und SKR03-Kontenzuordnung
Das DATEV-Export-Formular mit anpassbarer SKR03-Kontenzuordnung.
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10 Stammdaten & Einstellungen

Ihre Praxis, Leistungen und Textbausteine einmal richtig eingerichtet — spart bei jeder Rechnung Zeit.

Praxisdaten

Menüpfad: Stammdaten → Praxisdaten. Adresse, Kontaktdaten, Bankverbindung, Steuernummer, Bundesland (relevant für Feiertage und die zuständige Datenschutzaufsicht).

Praxisdaten-Formular mit Tätigkeitsart-Auswahl, Firmierung, Adresse, Bankverbindung und persönlichen Daten (sensible Felder unkenntlich gemacht)
Das Praxisdaten-Formular (IBAN/Telefonnummern hier aus Datenschutzgründen geschwärzt).

Logo hochladen

Ihr Praxislogo erscheint auf Rechnungen/Briefen und oben links in der Anwendung. Gewerbliche Praxen können zusätzlich ein separates Gewerbe-Logo hinterlegen.

Leistungen & Leistungsketten

Legen Sie häufig verwendete Leistungskombinationen als „Leistungskette" an — bei der Rechnungserstellung fügen Sie damit mehrere Positionen mit einem Klick ein, statt jede einzeln zu suchen.

Wichtig — zwei getrennte Leistungslisten: Unter Stammdaten → Leistungen für GebüH-Rechnung und Stammdaten → Leistungen für Untern.-Rechnung pflegen Sie Ihre eigenen, individuellen Leistungen. Diese beiden Listen sind vollständig unabhängig voneinander — eine dort angelegte Leistung erscheint ausschließlich bei der Rechnungsart, für die sie angelegt wurde. Möchten Sie dieselbe Leistung sowohl für GebüH- als auch für Unternehmerrechnungen anbieten, müssen Sie sie in beiden Listen separat, also zweimal, anlegen.

Diagnosen (ICD) & Textvorlagen

Eigene, häufig genutzte Diagnosen lassen sich praxisindividuell hinterlegen. Textvorlagen dienen als Bausteine für Briefe und Dokumente.

Aktenarten

Nur sichtbar, wenn die Patientenakte für Ihre Praxis aktiviert ist — hier legen Sie fest, welche Aktenarten (z. B. Anamnese, Befund) zur Auswahl stehen.

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11 Benutzerverwaltung & Sicherheit

Weitere Mitarbeiter einrichten und Ihren eigenen Zugang absichern.

Weitere Benutzer einrichten

Menüpfad: Extras → Benutzerverwaltung → Neuen Benutzer anlegen (nur für Hauptbenutzer und Admins). Legen Sie zusätzliche Benutzerkonten für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Die Berechtigungsgruppe ist dabei Pflichtfeld — legen Sie deshalb vorher unter Extras → Berechtigungen mindestens eine Gruppe an. Auch die E-Mail-Adresse ist Pflichtfeld: Neue Benutzer melden sich von Anfang an mit Zwei-Faktor-Anmeldung an, der Bestätigungscode geht an diese Adresse. Nach dem Anlegen zeigt Vereto ein zufälliges Einmal-Passwort an — nur ein einziges Mal, es kann später nicht erneut abgerufen werden. Geben Sie es persönlich an die neue Person weiter. Der Zugangscode für die erste Anmeldung lautet Einmal-Passwort + Zugangsschlüssel (der Schlüssel hinter dem „+“ ist praxisweit derselbe wie Ihr eigener); bei der ersten Anmeldung muss die neue Person den Code aus der E-Mail eingeben und ein eigenes Passwort festlegen. Ist das Einmal-Passwort verloren gegangen, löschen Sie den Benutzer und legen ihn neu an.

Bestehende Benutzer bearbeiten oder löschen Sie weiterhin über Stammdaten → Weitere Benutzer einrichten bzw. Benutzerverwaltung → Benutzer bearbeiten / löschen.

Berechtigungen (Benutzergruppen)

Menüpfad: Extras → Berechtigungen (nur für Hauptbenutzer und Admins). Hier legen Sie fest, welche Teammitglieder auf welche Bereiche zugreifen dürfen. Dazu legen Sie Benutzergruppen an und bestimmen je Bereich eine Stufe:

BereichWas dazu gehört
TermineTerminkalender, Terminanfragen, Online-Terminbuchung-Einstellungen
PatientenakteKlientendaten, Akte/Zeitleiste, Anamnese, Befunde, Verlauf, Therapieplan, Bodychart
AbrechnungRechnungen, Quittungen, Umsätze, Rechnungsjournal, DATEV-Export
DokumenteAblage, Archiv, Briefe an Klientinnen und Klienten
StammdatenPraxisdaten, Leistungen, Diagnosen, Textvorlagen, Benutzer

Die Stufen: Kein Zugriff (Bereich gesperrt), Lesen (ansehen, nichts ändern), Bearbeiten (anlegen und ändern) und Admin (zusätzlich unwiderrufliche Aktionen wie Rechnung stornieren, Terminserie löschen oder Datensätze löschen). Anschließend ordnen Sie im unteren Abschnitt der Seite jedes Teammitglied einer Gruppe zu. Änderungen wirken sofort, ohne erneute Anmeldung.

Ruft ein Teammitglied einen gesperrten Bereich auf, erscheint der Hinweis „Für diesen Bereich fehlt die Berechtigung.“

Benutzerverwaltung / eigenes Profil

Menüpfad: Extras → Benutzerverwaltung (oder über das Personen-Symbol oben rechts). Hier verwalten Sie Ihre eigenen Zugangsdaten, z. B. Passwort ändern.

Ein neues Passwort muss zwischen 10 und 15 Zeichen lang sein, mindestens 4 unterschiedliche Zeichen enthalten und darf kein Pluszeichen „+“ enthalten — das trennt im Zugangscode Passwort und Zugangsschlüssel. Nach dem Speichern wird der vollständige neue Zugangscode noch einmal im Klartext angezeigt.

Passwort vergessen? Ein Selbst-Reset ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Schreiben Sie eine E-Mail an info@vereto.de mit Angabe Ihrer Mandanten- und Praxisnummer — wir setzen Ihr Passwort dann auf einen Startwert zurück, den Sie bei der nächsten Anmeldung sofort ändern müssen.

Benutzerverwaltungsseite mit den Abschnitten „Mein Konto“ (Passwort ändern, Kontaktdaten bearbeiten, 2FA verwalten) und „Kalender-Abo (ICS-Feed)“
Die Benutzerverwaltung — Ausgangspunkt für Passwort, Kontaktdaten und 2FA.

Zwei-Faktor-Anmeldung

Die 2FA per E-Mail ist fester Bestandteil jeder Anmeldung und schützt zusätzlich vor unbefugtem Zugriff, selbst wenn ein Passwort bekannt würde. Ab dem 30. September 2026 ist 2FA für alle Benutzer verpflichtend — vorher ändert sich nichts, 2FA bleibt bis dahin optional.

Authenticator-App als zweite Methode

Zusätzlich zum Mail-Code lässt sich eine Authenticator-App (Google Authenticator, Microsoft Authenticator, Authy, 1Password u. a.) als zweiter Faktor einrichten — schneller als eine E-Mail und unabhängig von Zustellverzögerungen. Menüpfad: Benutzerverwaltung → 2FA verwalten — dort finden Sie beide 2FA-Methoden zusammengefasst, jede als eigene Karte mit Status und Aktions-Button.

Die App läuft auf einem separaten Gerät — in der Regel Ihrem Smartphone — und ist komplett unabhängig davon, an welchem Gerät Sie Vereto selbst nutzen (Notebook, PC, Tablet). Sie richten die App einmalig auf dem Smartphone ein; beim Anmelden werden Sie danach nur nach dem 6-stelligen Code aus der App gefragt, die App selbst wird am Vereto-Gerät nicht benötigt.

2FA-Einstellungsseite mit zwei Karten: E-Mail-Code (Status „Nicht eingerichtet“, Button „Aktivieren“) und Authenticator-App (Status „Nicht eingerichtet“, Button „Einrichten“)
Die zusammengeführte 2FA-Einstellungsseite mit beiden Methoden.
  1. QR-Code scannen — die App zeigt danach alle 30 Sekunden einen neuen 6-stelligen Code. Geht das Scannen nicht, lässt sich der angezeigte Schlüssel auch manuell eintragen.
  2. Code bestätigen — der aktuell angezeigte Code wird einmalig eingegeben. Erst danach ist die Einrichtung wirksam.
  3. Wiederherstellungscodes sichern — 10 Einmalcodes, als PDF zum Download. Sie ersetzen die App, falls das Smartphone verloren geht oder defekt ist; jeder Code funktioniert genau einmal. Der Download ist Pflicht, bevor die Einrichtung abgeschlossen werden kann.

Nach der Einrichtung wählen Sie, ob Authenticator-App oder Mail-Code zuerst abgefragt wird — die jeweils andere Methode bleibt als Ausweichoption verfügbar (sofern eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist).

SicherheitshinweisGeben Sie Ihren Zugangsschlüssel niemals weiter — er ist der einzige Weg, wie Ihre verschlüsselten Patientendaten lesbar werden. Vereto selbst kann ihn nicht zurücksetzen, ohne die bereits verschlüsselten Altdaten unlesbar zu machen. Bewahren Sie auch die Wiederherstellungscodes der Authenticator-App an einem sicheren, separaten Ort auf.
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12 Hilfe, Videos & Support

Wo Sie weiterführende Anleitungen finden.

Menüpfad: Extras → Wie-geht-das-Videos — kurze Erklärvideos zu den wichtigsten Abläufen (Klienten verwalten, GebüH-Rechnung erstellen, Unternehmerrechnung, Terminkalender, GiroCode/Überweisung, digitale Unterschrift u. a.). Auf jeder Seite öffnet der Button „Hilfe" oben rechts einen kontextbezogenen Hilfetext (siehe Kapitel 2).

Live-FAQ-Suche auf der Startseite

Direkt auf der Startseite finden Sie unter „Vielleicht ist Ihre Frage schon beantwortet" ein Suchfeld. Tippen Sie ein Stichwort ein (z. B. „Kündigung", „Import" oder „Rechnung stornieren") — passende Antworten aus der FAQ erscheinen sofort als Liste, ohne dass Sie Vereto verlassen müssen.

Weitere Downloads unter Downloads: dieses Handbuch (auch als PDF), die vollständige Vereto-Dokumentation, AGB und AV-Vertrag.

Hilfe & FAQ auf der Vereto-Website

Zusätzlich zur Hilfe innerhalb der Anwendung gibt es die öffentliche Seite vereto.de/hilfe/ — auch ohne Anmeldung erreichbar. Sie bündelt alle Erklärvideos, die häufigen Fragen mit Suchfeld und Themenfiltern sowie dieses Handbuch an einem Ort.

Die Seite vereto.de/hilfe/ mit Suche, häufigen Fragen, Erklärvideos und Verweis auf das Vereto-Handbuch
vereto.de/hilfe/ — Suche, FAQ, Videos und der Link zu diesem Handbuch an einem Ort.

Bei Fragen, die weder Hilfe-Button noch FAQ beantworten, erreichen Sie den Support unter info@vereto.de.

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13 Vereto-Vertrag & Kündigung

Wie Sie Ihren Testzugang zu einem Vollzugang machen — und wie eine Kündigung abläuft.

Von der Testphase zur Vollversion

Solange Sie sich in der kostenlosen Testphase befinden, erscheint oben im Kopfbereich der Button „Vereto-Bestellung" mit der Anzahl verbleibender Testtage. Darüber gelangen Sie zur Bestellseite und schließen den Wechsel in die reguläre, kostenpflichtige Nutzung mit „Vereto kostenpflichtig bestellen" ab — Ihre bisherigen Testdaten bleiben erhalten.

Sie erhalten während der Testphase eine Erinnerungsmail: Bestellen Sie nicht innerhalb von 2 Monaten nach Einrichtung des Testzugangs, wird er automatisch beendet und Ihre Daten werden gelöscht. Möchten Sie Vereto weiter nutzen, schließen Sie die Bestellung rechtzeitig ab — Ihre Stammdaten (z. B. Klienten) bleiben dabei erhalten.

Kündigung

Eine Kündigung erfolgt formlos in Textform gegenüber dem Support (info@vereto.de). Nach Wirksamwerden bleiben Ihre Daten noch für eine Übergangsfrist zugänglich, danach werden sie gemäß den Aufbewahrungsfristen gelöscht.

PreiseDie aktuellen, verbindlichen Preise finden Sie stets unter vereto.de/preise/.
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14 Online-Bezahlung

Ihre Klientinnen und Klienten können Rechnungen direkt online bezahlen.

PayPal
Stripe
Klarna
SumUp

Zahlungsanbieter einrichten

Im Menü unter Abrechnung → Zahlungsanbieter hinterlegen Sie Ihre eigenen Zugangsdaten für PayPal, Stripe, Klarna oder SumUp — auch mehrere gleichzeitig. Die Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert. Ein Anbieter lässt sich erst aktivieren, nachdem der eingebaute Selbsttest erfolgreich war, damit sichergestellt ist, dass die Zugangsdaten korrekt funktionieren, bevor ein Patient darüber zahlen kann. Diese Einstellung kann nur ein Admin-Benutzer Ihrer Praxis vornehmen.

Einstellungsseite für Zahlungsanbieter mit vier Karten für PayPal, Stripe, Klarna und SumUp inklusive Status und Aktivieren-Button
Die Zahlungsanbieter-Einstellungen unter Abrechnung → Zahlungsanbieter.

Vereto Connect — ganz ohne eigenes Zahlungsanbieter-Konto

Wer kein eigenes Konto bei einem Zahlungsanbieter einrichten möchte, kann alternativ Vereto Connect nutzen: Zahlungen laufen über Concreativs eigene Stripe-Connect-Plattform (Embedded Checkout direkt auf der Vereto-Seite, kein Redirect auf eine fremde Seite). Es fällt eine zusätzliche Plattformgebühr von 0,5 % an. Vereto Connect steht allen Praxen zur Verfügung — einfach auf der Zahlungsanbieter-Einstellungsseite das Zahlungskonto einrichten.

Zusätzlicher Schritt bei PayPal und Stripe: Webhook einrichten

PayPal und Stripe verlangen zusätzlich ein Webhook-Ziel im jeweiligen Entwicklerportal, damit Vereto automatisch erfährt, wenn eine Zahlung abgeschlossen wurde. Die passende Endpunkt-URL steht direkt auf der Vereto-Einstellungsseite bei jedem der beiden Anbieter — einfach kopieren und im Entwicklerportal einfügen. Bei Stripe legt der Einrichten-Dialog oft zwei Ziele gleichzeitig an — eines im Stil „Momentaufnahme" (Snapshot), eines im Stil „Schlank" (Thin). Vereto braucht den Momentaufnahme-Stil; löschen Sie das Schlank-Ziel, sonst erhält Vereto doppelte, teils unbrauchbare Benachrichtigungen. Klarna und SumUp benötigen diesen Schritt nicht.

So läuft es für Ihre Klientinnen und Klienten ab

Sobald mindestens ein Anbieter aktiv ist, erscheint automatisch ein Bezahllink in der Rechnungs-E-Mail. Ihre Klientin oder Ihr Klient klickt darauf, wählt den gewünschten Zahlungsweg und bezahlt direkt online — Sie sehen den Zahlungseingang danach in Ihrem Rechnungsjournal. Die klassische Überweisung bleibt weiterhin möglich; Online-Bezahlung ist ein zusätzliches Angebot, kein Ersatz.

GebührenDie Zahlungsanbieter berechnen jeweils eigene, marktübliche Transaktionsgebühren. Die genauen, aktuellen Konditionen finden Sie direkt auf der Website des jeweiligen Anbieters.
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15 Patientenakte

Anamnese, Befunde, Verlauf und Therapieplan strukturiert erfassen — mit eigener Seitenleisten-Navigation.

Menüpfad: Klientendaten → Akte (nur sichtbar, wenn die Patientenakte für Ihre Praxis aktiviert ist). Die Akte gliedert sich über eine Seitenleiste in acht Bereiche: Übersicht, Anamnese, Befunde, Körperdiagramm, Verlauf, Dokumente, Termine, Therapieplan.

Übersicht: die Zeitleiste

Die Patientenakte zeigt alle Einträge als Zeitleiste mit zusätzlicher Kalenderdarstellung — chronologisch, mit Rechnungen/Dokumenten direkt als PDF-Link, einem echten „Markieren"-Button (ersetzt die frühere „====="-Konvention, bleibt aber kompatibel damit) und einem Schnellnotiz-Feld mit automatischer Vorlagen-Befüllung. Einträge lassen sich direkt in der Zeitleiste bearbeiten oder löschen. Über „Alle Termine per Mail senden" versenden Sie die komplette Terminübersicht eines Klienten in einem Schritt. Seit September 2026 ist die Zeitleiste die einzige Akte-Ansicht; die frühere tabellarische Ansicht wird nicht mehr verwendet.

Notiz vs. Dokument: Eine Notiz tippen Sie direkt im Schnellnotiz-Feld ein — sie erscheint sofort als reiner Texteintrag in der Zeitleiste, ohne dass eine Datei hochgeladen wird. Ein Dokument ist dagegen immer eine hochgeladene Datei (PDF/JPG, z. B. ein eingescanntes Protokoll oder ein Befundbericht) — entweder über den Dokumenten-Upload direkt in der Akte-Zeitleiste, oder über Dokumente → Archiv-Import. Beide Eintragsarten erscheinen gemeinsam in der Zeitleiste, lassen sich über die Filter-Reiter „Dokumente"/„Notizen" aber getrennt anzeigen.

Abrechnungsstatus der Termine: Jeder Termin-Eintrag zeigt rechts oben, ob er bereits abgerechnet ist — Abgerechnet (grün) oder Offen (orange). Ein Klick auf „Offen" öffnet direkt die Rechnungserstellung für diesen Klienten. Künftige Termine tragen bewusst keinen Status. Die Kachel Offen abzurechnen in der Seitenleiste zählt alle offenen Termine der letzten 90 Tage — genau die, die Ihnen die Rechnung anschließend als Behandlungstage vorschlägt. Nutzen Sie den Rechnungs-Workflow (siehe Kapitel Abrechnung), weist Sie zusätzlich die Startseite auf offene, noch nicht abgerechnete Termine hin.

Schnellnotiz mit eigenem Datum: Unter dem Notizfeld setzen Sie das Datum des Eintrags. Voreingestellt ist der heutige Tag; für einen Nachtrag wählen Sie ein zurückliegendes Datum. Ein Datum in der Zukunft ist nicht möglich.

Akte drucken: Der Button „Akte drucken" oberhalb der Akte druckt die Zeitleiste bzw. speichert sie als PDF — Seitenleiste, Filter und Eingabefelder werden dabei automatisch ausgeblendet.

Patientenakte in der Zeitleisten-Ansicht mit Seitenleiste, Schnellnotiz-Feld, Körperdiagramm-Vorschau und chronologischer Liste von Notizen, Terminen und Dokumenten
Die Zeitleisten-Ansicht der Patientenakte mit Seitenleiste zu Anamnese, Befunde, Körperdiagramm, Verlauf und Therapieplan.

Anamnese

Strukturierte Erfassung der Patientengeschichte: aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Operationen, Medikamente. Besonders praktisch: Sie können einen sicheren Einmal-Link erzeugen, über den Ihre Klientin oder Ihr Klient die Anamnese selbst online ausfüllt — ganz ohne eigenen Vereto-Zugang. Der Link ist nur einmal gültig und für genau diesen Klienten bestimmt.

Anamnese-Formular mit Feldern für aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Operationen und Medikamente
Das Anamnese-Formular.

Befunde

Strukturierte körperliche Untersuchung — u. a. Beweglichkeit, neurologischer Status, Muskelkraft — inklusive der Möglichkeit, eine Datei (z. B. einen Befundbericht) direkt anzuhängen.

Befunde-Formular mit strukturierter körperlicher Untersuchung und Datei-Anhang
Das Befunde-Formular.

Körperdiagramm

Farbig unterschiedene Körperregionen (links/rechts getrennt) mit einer anatomischen Wirbelsäulen-Illustration, die zu jedem Abschnitt Funktion und häufige Beschwerden anzeigt. Schmerzen lassen sich strukturiert erfassen (Intensität 0–10, Beschwerdeart). Über „Verlauf & Vergleich" stellen Sie zwei Behandlungstage gegenüber — Veränderungen werden als Heatmap sichtbar.

Körperdiagramm mit farbig markierten Körperregionen, Wirbelsäulen-Illustration und Schmerzerfassung
Das Körperdiagramm mit anatomischer Wirbelsäulen-Illustration.

Verlauf & Therapieplan

Der Verlauf zeigt den chronologischen Behandlungsverlauf mit Dauer, Schwerpunkt und Behandler. Im Therapieplan halten Sie Behandlungsziele und Maßnahmen fest, jeweils mit Frequenz, Dauer und Verantwortlichkeit.

Therapieplan-Formular mit Behandlungszielen, Maßnahmen, Frequenz und Dauer
Der Therapieplan.
DatenschutzAlle Inhalte der Patientenakte sind verschlüsselt gespeichert und vollständig in die bestehenden Löschkaskaden eingebunden — wird ein Klient oder Ihre Praxis gelöscht, werden auch diese Daten mitgelöscht.
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16 Praxen-Verzeichnis

Lassen Sie sich im Verzeichnis auf vereto.de listen — kostenlos oder mit erweiterter Sichtbarkeit.

Menüpfad: Extras → Praxen-Verzeichnis (Opt-in). Das Verzeichnis ist eine öffentliche, durchsuchbare Übersicht auf vereto.de/praxen-verzeichnis/ — jede Praxis entscheidet selbst, ob und mit welchen Daten sie dort erscheint (Opt-in, standardmäßig ausgeschaltet).

Einstellungsseite für das Praxen-Verzeichnis mit Opt-in-Checkbox und Feldern für Name, Adresse, Fachgebiet und Website
Die Einstellungen für das Praxen-Verzeichnis.

Drei Stufen

StufeEnthalten
Basis (kostenlos)Name, PLZ/Ort, Fachgebiet, Link zu Ihrer Website — inklusive eines echten, für Suchmaschinen zählenden Links auf Ihre Seite
Plus (10 €/Jahr)zusätzlich Telefonnummer, Öffnungszeiten (je Wochentag frei formulierbar) und Fotos
Premium (20 €/Jahr)zusätzlich Beschreibungstext, Tags/Schwerpunkte, mehr Fotos und hervorgehobene Sortierung im Verzeichnis

Jede gelistete Praxis erhält eine eigene Profilseite unter vereto.de/praxen-verzeichnis/. Der Verweis auf Ihre eigene Website zählt als echter, für Suchmaschinen sichtbarer Link (kein „nofollow") — das Verzeichnis kann so zusätzlich helfen, Ihre eigene Website in Suchmaschinen sichtbarer zu machen.

Online-Terminbuchung auf der Profilseite

Haben Sie die Online-Terminbuchung eingerichtet (siehe Kapitel 5), erscheint auf Ihrer Verzeichnis-Einstellungsseite zusätzlich die Option „Online-Terminbuchung im Verzeichnis anzeigen" — standardmäßig aktiviert. Ihre Profilseite zeigt dann einen Button „Termin online buchen", der direkt zu Ihrem Buchungswidget führt. Ohne eingerichtete Online-Terminbuchung erscheint diese Option gar nicht erst.

Sichtbarkeit endet automatischWird Ihr Vereto-Zugang gekündigt, wird Ihr Eintrag automatisch aus dem Verzeichnis entfernt — Sie müssen sich um nichts kümmern.
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